Drendel

Leben in „Drendel“ - Leben durch „Drendel“

Die Aussicht, dass man aufgrund schwerer Krankheit oder hohen Alters seine Selbstständigkeit und Unabhängigkeit verliert, trifft statistisch wegen der hohen Lebenserwartung oder der ärztlichen Kunst für viele Zeitgenossen zu. Fast alle Menschen schieben Gedanken über Krankheit und Pflegebedürftigkeit solange vor sich her, bis sie selber oder nahe Angehörige unmittelbar davon betroffen sind.

Verständlicherweise dominiert dann immer der Wunsch, bei Pflegebedürftigkeit Zuhause bleiben zu können und von den Angehörigen versorgt zu werden. Diesem nachvollziehbaren Anliegen wollen wir gerecht werden. Durch Aktivierung, Teilhabe an der Gemeinschaft mit anderen Menschen und einen strukturierten, fördernden Tagesablauf gelingt es vielfach, den geistigen und körperlichen Kompetenzverlust zu verlangsamen und die Lebensqualität der Beteiligten zu erhöhen.

Ein weiteres Angebot, das den häuslichen Bereich optimal unterstützt, ist unser Essen auf Rädern. Täglich frisch gekocht, i.d.R. mit Suppe, Hauptgericht mit Beilagen, Salat und Nachspeise und im Porzellangeschirr heiß gebracht kann damit das elementare Bedürfnis des Essens einfach, komfortabel und unabhängig befriedigt werden.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt aber ist die Pflegebedürftigkeit soweit fortgeschritten oder sie ergibt sich akut aus krankheitsbedingtem Anlass, dass häusliche Pflege und Betreuung - ob mit oder ohne Tages/Nachtpflege und Essen auf Rädern - einfach nicht mehr ausreichend sind. Dann kommt die stationäre Pflege als „letzte Rettung“ in Betracht. Diese muss alle pflegerischen Bedarfsstufen fachlich und souverän abdecken können: von der eher betreuenden Pflege von Menschen mit noch geringem körperlichen Pflegebedarf aber schon eingeschränkter Alltagskompetenz bis hin zu schwerstkranken Personen z.B. mit der Notwendigkeit an außerklinischer Intensivpflege.
 
„Drendel“ bemüht sich anerkanntermaßen erfolgreich, diesen großen Ansprüchen gerecht zu werden.
 
In dem Zusammenhang haben wir uns in „Drendel“ auch die Frage gestellt, warum die stationäre Pflege im Vergleich zur häuslichen Pflege oftmals als schlechter angesehen wird? Wir haben uns deswegen schon vor langem "geistig auf die andere Seite gesetzt" und versucht, von dieser Warte aus zu denken.
 
Denkt man diese Vision zu Ende, kommt man zu dem Schluss, dass man konsequenterweise alle Facetten und Möglichkeiten an Pflege und Betreuung anbieten muss.

Das Ergebnis sind auch unsere Philosophien, die für die Erbringung jeder unserer Dienst- leistungen gültig sind, denn für den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen ist nur das entscheidend, was er tagtäglich im Kleinen wie im Großen in und um und mit „Drendel“ erfährt und erlebt.

Daran wollen wir gemessen werden. Daran soll sich unser Motto „Drendel - im Mittelpunkt steht der Mensch“ - beweisen.